Mallard
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Die Mallard (Nr. 4468) ist eine Lokomotive der LNER A4 Class, die 1938 in Dienst gestellt wurde.
Zu dieser Zeit erreichte die Entwicklung der Eisenbahn in Großbritannien gerade ihren Höhepunkt. Nigel Gresley hatte diese Reihe für die London & North Eastern Railway (LNER) entwickelt, die Schottland und London über die Strecke entlang der Ostküste verband.

Sie wurde dadurch berühmt, dass sie am 3. Juli 1938 an der Spitze eines 244 Tonnen schweren Zuges auf der 5 ‰-Gefällstrecke von Stoke Bank bei Peterborough 202,8 km/h erreichte. Manche Quellen geben 201,2 km/h an. Diese Geschwindigkeit wurde von keiner anderen Dampflok überboten.
Leider war dies auch der Anfang von Ende der Dampflokomotiven, denn Elektrolokomotiven hatten bereits höhere Geschwindigkeiten erreicht. Die Weltrekord-Fahrt der Mallard markierte das Ende der Dampfära.

Die Mallard wurde 1963 ausgemustert. Sie kam zunächst in das Clapham-Eisenbahnmuseum in London und steht heute nicht betriebsfähig im National Railway Museum in York.

Rechts ein Gemälde der Mallard von John Lowerson.

Modelle

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Hornby und Bachmann fertigen Modelle der Mallard in Nenngröße 00.
In Nenngröße N gibt es Modelle von Dapol, sowie auch unmotorisierte Standmodelle von DelPrado und vom Weltbild-Verlag.
Außerdem bietet der Atlas-Verlag ein Standmodell im Maßstab 1:100, also annähernd Nenngröße TT-3 an. (Bild)
Corgi produziert ein Standmodell im kontinentalen TT-Maßstab (1:120) und aus der Sammelserie Great British Locomotives gibt es ein Standmodell in 00.

Quellen

  • Broschüre: A4 Pacific "Mallard", Atlas-Verlag

Weblinks

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Erhaltene Dampflokomotiven, LNER A4 Class

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