Lokomotivfabriken und Wagenbauanstalten
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In der Regel bauten die größeren britischen Eisenbahngesellschaften die benötigten Lokomotiven und Wagen in ihren eigenen Werkstätten. Aber auch kleinere Gesellschaften, wie die North London Railway, hatten eigene Werkstätten.
Daneben entstanden viele unabhängige Lokomotivfabriken und Wagenbauanstalten, die meist nicht nur für britische Gesellschaften arbeiteten, sondern ihre Waren auch in viele Länder der Welt exportierten. Um 1900 gab es in Großbritannien bereits über 100 Lokomotivfabriken, in den USA 28 und in Deutschland nur 20.

Die North British Locomotive Company (NBL oder North British), die 1903 durch Fusion der Firmen Sharp, Stewart & Co., Neilson & Company und Dübs and Company entstand, war zur damaligen Zeit der größte Lokomotivenhersteller Europas.

Einer der größten Hersteller von Personen- und Güterwagen wurde die 1902 durch Fusion der Wagenbauanstalten Ashbury Railway Carriage and Iron Company, Brown, Marshalls and Company, Lancaster Railway Carriage and Wagon Company, Metropolitan Railway Carriage and Wagon Company, Oldbury Railway Carriage and Wagon Company und die Willingsworth Iron Company Ltd. entstandene Metropolitan Amalgamated Railway Carriage and Wagon Company.

Andrew Barclay & Sons Co. war der größte britische Hersteller von Dampfspeicherlokomotiven.

Das Bild rechts zeigt die Lokhalle einer britischen Lokomotivfabrik um 1928.

Quellen

"Enzyklopädie des Eisenbahnwesens", Freiherr von Röll, Berlin, Wien 1923

Weblinks

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_British_railway-owned_locomotive_builders — Liste früherer Lokomotivfabriken der britischen Eisenbahngesellschaften
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_early_British_private_locomotive_manufacturers — Liste früherer unabhängiger britischer Lokomotivfabriken

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