GWR 102, 103 und 104
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1903 bestellte George Jackson Churchward, der damalige Chefingenieur der Great Western Railway, im Elsass bei der dortigen Maschinenbaugesellschaft "Société Alsacienne de Constructions Mécaniques" eine Lokomotive der Bauart "de Glehn" mit der Achsanordnung 4-4-2. Dies geschah hauptsächlich, weil die optimale Steuerung seiner eigenen Maschinen noch nicht gefunden war, aber auch, um den Effekt von Verbundtriebwerken zu untersuchen.

Siehe dazu auch: GWR 4-6-0

Die Lokomotive Nr. 102 La France (Bild unten) war anfangs schwarz lackiert und bekam erst 1905 die damals bei der GWR übliche grüne Farbe.

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1905 bestellte er zwei weitere Maschinen dieser Bauart, die 103 President (Bild rechts oben) und 104 Alliance (Bild unten).

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Diese beiden waren etwas größer als die 102. Alle drei Lokomotiven hatten jeweils zwei innenliegende Hochdruckzylinder und zwei außenliegende Niederdruckzylinder. Die Hochdruckzylinder trieben die vorderen und die Niederdruckzylinder die hinteren Antriebsräder an.

Zu Testzwecken wurden die Maschinen mehrmals umgebaut. 1926 wurden die drei Lokomotiven stillgelegt. Sie erwiesen keine Überlegenheit des Verbundprinzips gegenüber einfacher Dampfdehnung.

Modelle

Früher gab es von Wills Finecast einen Weißmetallbausatz für Nenngröße 00.

Quellen und Weblinks

https://en.wikipedia.org/wiki/GWR_102_La_France
https://en.wikipedia.org/wiki/GWR_103_President

Übergeordnete Seiten

Dampflokomotiven der Pre-Grouping-Zeit, Dampflokomotiven der GWR

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