Great Southern Railways
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1925 schlossen sich die vier großen Eisenbahngesellschaften des 1922 neu gegründeten Freistaat Irland, die Great Southern and Western Railway, die Midland Great Western Railway, die Cork, Bandon and South Coast Railway und die Dublin and South Eastern Railway zur Great Southern Railways (GSR) zusammen.
Weitere 22 kleinere Gesellschaften, darunter auch die West Clare Railway und andere Schmalspurbahnen wurden ebenfalls übernommen. Lediglich die Great Northern Railway (Ireland) (GNRI), die zahlreiche Strecken betrieb, die die innerirische Grenze querten, und die Dublin United Transport Company, welche die Straßenbahnen in Dublin betrieb, blieben eigenständig.

Der junge irische Freistaat konnte mangels Geld keine Dieseltraktion einführen und musste in der Anfangszeit mit den vorhandenen Dampflokomotiven zurecht kommen. Man kaufte aber auch preiswerte unfertige Maschinen in Großbritannien und baute diese in Irland fertig (GSR 372 und 393 Class). Die einzigen Dampflokomotiven, welche die GSR neu bauen konnte, waren die drei GSR 800 Class.

1929 übernahm die GSR die Irish Omnibus Company und baute nach und nach ein großes Omnibusnetz auf.

1945 ging die GSR in der staatlichen Córas Iompair Éireann (CIÉ) auf.

Siehe dazu auch: Geschichte der Eisenbahn in Irland

Modelle

Fertigmodelle nach GSR-Vorbild gibt es derzeit keine. Einige Kleinserienhersteller bieten Bausätze von Lokomotiven und Wagen an.

Quellen und Weblinks

http://en.wikipedia.org/wiki/Great_Southern_Railways_(Ireland)_ — Eintrag in der englischsprachigen Wikipedia

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