Die Lokomotive No. 11 der Glasgow and South Western Railway (G&SWR) wurde 1897 von James Manson konstruiert. Sie war damals die erste Vierzylinder-Lokomotive in Großbritannien.
Bei einem Zusammenstoß mit einem entgleisten Güterzug am 19. Januar 1898 in Gretna wurde sie schwer beschädigt, so dass umfangreiche Reparaturen notwendig wurden.
Ursprünglich wurde sie vor den Zügen des Midland Scotch Joint Stock zwischen Glasgow und Carlisle eingesetzt. Nachdem ab 1903 diese Arbeit von den Maschinen der G&SWR 381 Class übernommen wurde, kam sie auf der Strecke nach Hurlford zum Einsatz.
1915 wurde sie umgebaut und bekam einen größeren Kessel. Bei einer Umnummerierung der Lokomotiven 1919 erhielt sie die Nummer 394. 1922 wurde sie mit Überhitzer ausgerüstet und bekam neue Zylindern mit nur zwei Kolbenventilen, eines für jedes Zylinderpaar. Danach erhielt sie den Namen Lord Glenarthur, nach dem seinerzeitigen Vorsitzenden der G&SWR.
1923 beim Grouping kam die Lokomotive zur London, Midland and Scottish Railway (LMS). Dort bekam sie die Nummer 14509 und wurde 1934 außer Dienst gestellt und später verschrottet.
Bilder
![]() Das Bild stammt aus dem Bulgarischen Staatsarchiv, eine höhere Auflösung finden Sie hier. |
![]() Das Bild stammt aus dem Bulgarischen Staatsarchiv, eine höhere Auflösung finden Sie hier. |
![]() Maßzeichnung zur Anordnung der vier Zylinder. |
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Modelle
Es sind keinerlei Fertigmodelle oder Bausätze bekannt.
Quellen
"Locomotive engineering", New York, Februar 1898.
Weblinks
https://spellerweb.net/rhindex/UKRH/GandSWR/No11.html



